SMAS Gesichts- und Halslifting

SMAS = gleichbedeutend mit "Sub-Musculoaponeurotisches System"). Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Gesichtsliftings, bei dem ausschliesslich das Hautgewebe gestrafft wurde.  Das SMAS-Unterhautgewebe ist eine feine Gewebeschicht die das Unterhaut-Fettgewebe praktisch in zwei getrennte  Schichten unterteilt. Es besteht aus dem Platysma im Halsbereich, dem Orbicularis Oris vorne im mittleren Gesichtsbereich und aus der Temporoparietal- Schicht im oberen Gesichtsbereich. Das SMAS-Gewebe bildet zusammen mit dem darunterliegenden Muskelgewebe jene Unterhautstruktur die uns Menschen die Fähigkeit zur Gesichtsmimik verleiht. Ohne diese Strukturen würden wir weder lachen noch sonstige Gefühle mit der uns gewohnten Mimik ausdücken können. Die Unterhautstrukturen, eine Einheit aus Sehnen-, Bänder- und Muskelgewebe, werden während des Eingriffs neu positioniert, das erschlaffte Unterhautgewebe (das „sub-musculare aponeurotische system“) wird unter Vollnarkose angehoben, in seine ursprüngliche natürliche Position zurückversetzt und bei Bedarf -sozusagen diagonal- verkürzt und gestrafft. Abschließend wird es mit Hilfe einer speziellen Nahttechnik stabilisiert. Die Gesichtshaut wird auf Ihrem neuen „Fundament“ wieder in Position gebracht. Überschüssige Haut entlang des Schnittes wird entfernt. Die Eingriffsmethode  steht für ein besonders natürliches und vor allen Dingen lang anhaltendes Resultat, im Besonderen im Bereich der Kieferkonturen. Das SMAS Gesichtslifting kann für einen optimalen Verjüngungseffekt mit einem Platysma Lift (Halslifting unter Einbezug des Platysma SMAS-Gewebes im Halsbereich) kombiniert werden. Das SMAS Lifting ist heute allgemein  anerkannt als Methode mit dem optimalen Verhältnis von niedrigem Behandlungsrisiko und hoher Qualität, sprich: Ästhetisch natürliches Resultat und Dauerhaftigkeit von bis zu 10 Jahren.  Aesthetia Ärzte bevorzugen die SMAS Methode.

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  Deep Plane Lift (Extended SMAS- Lift)

Beim Deep Plane Lift  handelt es sich um eine relativ neuartige Methode. Der Eingriff ist -ähnlich dem SMAS-Lift- tiefergehender als ein Standard Gesichtslifting. Der grundlegende Unterschied liegt aber im gezielten Einbezug des mittleren Gesichtsbereiches bzw. Nasolabial-Bereiches, also des Bereiches um die Nase und den Lippen. Speziell die Nasolabialfalte, jene oft so markante Falte die sich von den Nasenseiten zu den Mundwinkeln hin erstrecken, wird bei diesem Eingriff gezielt gestrafft. Dazu müssen grössere Bereiche der Gesichtshaut abgehoben werden damit der Operator bis in den sonst unberührt belassenen Nasolabialbereich vordringen kann. Die Nasolabialfalte wird zusätzlich nach oben hin und seitlich neupositioniert, die optischen Konturen an Kinn- und Kiefer werden verbessert. Da beim Deep Plane Lift auf einer tieferen Ebene gearbeitet wird als beim 'normalen' Face Lift ( Die SMAS Schicht wird zusammen mit der Haut und dem Fettgewebe von den darunterliegenden Mimikmusklen getrennt und als Einheit gestrafft ) unterliegt der Patient naturgemäß auch einem höheren Op-Risiko. Risiken bestehen wie bei jedem Gesichtslifting: Hematoma, Trombosis, Nervenverletzungen. ( Eine zeitlich begrenzte Veränderung der Hautsensibilität kann nach jedem Gesichtslifting auftreten und ist völlig normal.)

  Composite Face Lift

Bei der Methode des Composite Face Lift werden sämtliche Schichten von der Hautunterschicht über das SMAS-Bindegewebe und der Muskelgewebeschicht bis hinunter zur Knochenhaut neugordnet. Der Eingriffsbereich erstreckt sich bis in den oberen Wangenbereich. Die dort verlaufenden wichtigen Nervenstränge stellen ein erhöhtes Operationsrisiko dar. Die Vorteile des Composite Lifting liegen in der erhöhten Qualität und Natürlichkeit des Ergebnisses und in dessen Dauer.   

  Tragus Lift (Gesichtslifting mit Tragus Schnittführung)

Im allgemeinen folgt die Schnittführung beim Gesichtslifting der natürlichen Formgebung des Ohres. Trotzdem unterscheidet man heute zwischen zwei Varianten. Bei der 'klassischen' Variante führt der Schnitt duch die natürliche Hautbiegung entlang der Vorderseite des Ohres. Die zweite Variante ist die Tagus Schnittführung (retrotragale). Sie führt entlang des Randes des Tragus. Nun liegt die Schnittlegung bei der klassischen Variante schon relativ unauffällig in einer natürlichen Hautbiegung. Der Tragus Schnitt verläuft allerdings etwa zur Hälfte entlang der Ohr-Innenseite und bleibt deshalb nahezu vollständig unsichtbar. Andererseits besteht das Risiko, dass durch die hohe Spannung nach einer ausgiebigen Hautstraffung der Tragus etwas nach Vorne gezogen wird. Dies kann das Gesicht insgesamt etwas breiter erscheinen lassen.

  Endoskopisches Gesichtslifting

Die Endoskopie ermöglicht dem erfahrenen Spezialisten weitreichende Möglichkeiten der minimalinvasiven Behandlung der Gesichtsalterung bis hin zur komplettten Gesichtsrekonstruktion, der ganzheitlichen endoskopischen Gesichtsverjüngung. 

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