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Prinzipiell unterscheidet man Implantate
aufgrund Ihrer
Form, Materialien und
Oberflächenbeschaffenheit.
Formgebung
Hinsichtlich
Formgebung unterscheidet man
runde
und anatomische Implantate.
Material
Bei den
eingesetzten Materialien unterscheidet
der Fachmann zwischen Hülle und Inhalt
(Füllung) des Implantats. Im Laufe der Jahre
haben sich die Silikonimplantate am besten
bewährt. Dazu trugen neben der idealen
Viskosität auch entscheidende qualitative
Verbesserungen bei, wie die texturierte Hülle
und die Füllung mittels kohäsivem Silikongel.
Oberflächenbeschaffenheit
Implantate sind sowohl in glatter als auch in texturierter
Oberflächenbeschaffenheit erhältlich. Die texturierte Oberfläche stellt
einen wichtigen Qualitätsfaktor dar, denn sie verleiht dem Implantat
erhöhte Stabilität (mit geringerer
Komplikationsrate) für besseren Komfort und höhere Sicherheit.
Die
Empfehlung qualitätsbewusster Ärzte lautet
in der Regel auf texturierte Implantate.
Frequente Frage: Wie gefährlich ist eine Kapselbildung ?
Eine leichte
Kapselfibrose ist ein relativ häufig
auftretendes Phänomen als Folge von
Implantaten. Je nach eingesetzten Materialien
ist bei
modernen Implantaten
texturierten Implantaten mit einer
Wahrscheinlichkeit von
etwa 5% nach einer
Operation mit einer leichten
Kapselbildung zu rechnen. Eine
leichte Kapselbildung bewegt sich im Bereich
der Normalität
und beeinträchtigt das Resultat nicht.
Nur
in Ausnahmefällen, bei etwa 1-2% der Eingriffe, ist
eine Nachoperation notwendig.
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